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Viscri / Deutsch-Weißkirch

Das Dorf  Deutsch-Weißkirch / Viscri

Viscri liegt abgelegen von der Hauptstraße. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es in Viscri nur wenig Autoverkehr gibt und sich die Siedlungsstruktur bis heute kaum verändert hat. Viscri gehört zum Repser Land, einem der sieben Stühlen Siebenbürgens und ist von Hügelland, Wiesen und Wäldern umgeben, wo unter anderem auch Bären und Wölfe leben.

Das Dorf mit seinen sächsischen Höfen stellt ein Musterbeispiel eines sächsischen Dorfes mit Kirchenburg dar. Das geschlossene Ortsbild ist in seiner Art nur noch selten in Siebenbürgen anzutreffen. Die ehemalige Langgasse von etwa 1 km Länge und die beiden zur Kirchenburg abzweigenden Gassen (Kirchgasse und Neugasse, hier steht auch Haus Nr. 80) sind mit sächsischen Höfen bebaut. Meist zeigt die Giebelfassade der Wohnhäuser sowie die Toreinfahrten zur Straßenseite. Nach hinten haben die regelmäßig angeordneten Höfe zuerst Stallgebäude sowie zur Rückseite hin abschließend große Scheunen. An beiden Ortsenden findet man die Häuser der Rumänen, die im Baustil ähnlich, aber meist etwas kleiner sind und mit einem Kreuz an der Fassade verziert wurden.

Viscri ist außerdem bekannt für die Initiative „Socken aus Viscri“, ein Selbsthilfeprojekt für die Frauen des Dorfes. Die Wolle für die Socken, die hauptsächlich nach Deutschland verkauft werden, wird in einer von der Fraueninitiative organisierten Spinnerei hergestellt.

Die Handlung des 16. Bandes der Kinderbuchreihe „Der Kleine Vampir“ spielt überwiegend in Weißkirch.

Rundgang durch das Dorf

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